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Wasseranwendung zur sanften Fiebersenkung

 

Ein guter Arzt heilt mit einem nassen Handtuch -
mehr als ein schlechter mit einer ganzen Apotheke.
Schwenniger (Leibarzt von Bismarck)

Beim alten Prinzip der Wickel zur Fiebersenkung verwendet man 2 Baumwolltücher wie Windeln oder Handtücher, die man mit lauwarmem Wasser tränkt, auswringt, und dann um die Unterschenkel des Fiebernden wickelt. Die Senkung des Fiebers erfolgt durch die Verdunstung des Wassers an der heißen Haut und nicht durch Kälteübertragung auf den heißen Kranken.

Die Verdunstungskälte entwickelt sich besser bei lauwarmem als bei kaltem Wasser. Die Verdunstung wird unterstützt durch die Zugabe von Essig zum Wasser - deshalb auch der Name Essigwickel.

Damit das Wasser verdunsten kann müssen die gewickelten Unterschenkel frei auf dem Bett liegen und dürfen nicht zugepackt sein.

Bei Säuglingen ist der Effekt durch die relativ zur Gesamtoberfläche zu kleine Hautfläche der Waden nur gering. Hier kann der fiebersenkende Effekt durch das Anziehen eines kühl - lauwarm getränkten Leibchens erreicht werden.

Vorsicht: Alle kühlenden Anwendungen dürfen nur auf heißer Haut gemacht werden. Es gibt durchaus auch Fieberzustände mit kalten Füßen. Hier sind kühlende Wickel kontraindiziert - also medizinisch verboten.