Ihr Experte für Gesundheit und Werte

Arzt zu sein ist mein Leben und es ist mir Bedürfnis zu verstehen. Diese Erfahrung aus dem Verständnis meiner Patienten und dem Suchen nach Verstehen in meinem eigenen Leben will ich versuchen Ihnen mitzuteilen.
Als Arzt fühle ich mich mit meinen Patienten verbunden und es ist mir deshalb wichtig diese Seiten mit einer Betrachtung über Unverbindlichkeit, Verbindlichkeit und Liebe zu beginnen.


Lockern Sie den Muskelpanzer

Wenn Sie unter starker Anspannung stehen, sei es unter körperlichem oder seelischem Druck, dann verkrampfen sich Ihre Muskeln. Jede Art von Stress, so auch Furcht, lassen Ihre Muskulatur verhärten. Verspannte Muskeln bilden einen Panzer, der Sie auf der einen Seite schützen will, Sie aber auf der anderen Seite behindert.

Harte Muskeln sind schwer zu kontrollieren, doch darüber hinaus blockieren diese Dauerspannungen des Gewebes die Selbstheilungskräfte Ihres Körpers. Sie sehen, wie wichtig das Loslassen und wiederholte Entspannen Ihrer Muskeln ist.

Lernen Sie eine einfache Methode:

Beginnen Sie mit Ihren Händen, ballen Sie sie zu Fäusten und drücken sie, so fest es geht. Nach einigen Sekunden öffnen Sie Ihre Fäuste und fühlen die folgende Entspannungsphase. Jetzt krallen Sie Ihre Zehen ein und lassen wieder los. Beugen Sie beide Arme an, anspannen, warten und wieder loslassen. Danach lassen Sie Ihre Beine ganz hart werden und entspannen dann die Waden– und Oberschenkelmuskeln. Nachdem Sie auf dieselbe Weise mit den Gesäßmuskeln geübt haben, lassen Sie Ihre Bauchmuskeln hart wie ein Brett werden. Nach dem Lösen der Spannung atmen Sie tief durch und spannen Brust- und Rückenmuskulatur an.

Wenn Sie auf dieselbe Art und Weise die Hals- und Nackenmuskulatur anspannen, ziehen Sie dabei zugleich beide Schultern nach hinten und unten.

Als letztes entspannen Sie Ihr Gesicht, indem Sie einfach Grimassen schneiden.

Atmen Sie noch einige Male tief durch und Sie werden bemerken wie wohl Sie sich fühlen.

So entspannen Sie sich nicht nur, sondern kräftigen auch noch Ihre Muskeln. Und wenn Sie diese Übungsfolge erst einmal durch langsames Üben richtig gelernt haben, brauchen Sie dafür nur mehr Sekunden.


Gewinnen Sie Lebenskraft

In der Geschichte der Medizin und besonders in den Schriften der Naturheilkunde findet sich immer wieder der Ausdruck „Lebenskraft“. Dieser abstrakte Begriff, dessen Substrat sich naturwissenschaftlich nicht messen lässt, ist ein zentrales Thema unseres Lebens und sollte damit auch ein wesentlicher Bestandteil ärztlichen Interesses sein.

„Lebenskraft“ ist Sinnbild für Vitalität, Leistungsfähigkeit, Gesundheit und körperliche wie seelisch-geistige Kraft. Jeder, der sich schon einmal völlig ausgebrannt und erschöpft gefühlt hat, weiß was mangelnde Lebenskraft heißt und schon nimmt dieses Wort reale Dimension und Bedeutung an.

Für Hippokrates war der beste Arzt des Kranken seine eigene Lebenskraft und Mesmer ging sogar soweit zu behaupten, dass ein Mensch mit ungeschwächter Lebenskraft nicht krank werden könne.

Nicht jeder ist von Natur aus mit ungewöhnlicher Kraft und ungebrochener Gesundheit gesegnet. Doch sollten Sie Ihr Streben danach richten, mit Ihrem Quantum an Gesundheit und Fähigkeit zur Gesundheit richtig umzugehen. Dazu gehört einerseits, diese Selbstheilungskräfte zu fördern und andererseits alles zu vermeiden, was Ihrer Lebenskraft und damit Ihnen schadet. Selbstverständlich wissen Sie, dass ausreichender und ungestörter Schlaf erquickt, dass tiefe Atmung und Bewegung Ihre Spannkraft verbessern und eine gesunde Kost Sie leistungsfähig macht.

Doch richten Sie sich auch danach? Schonen Sie sich rechtzeitig und gehen Sie auch wirklich liebevoll mit sich selber um? Oder überfordern Sie sich häufig und verbrauchen sich selbst so schneller?

Vermeiden Sie Unmäßigkeiten jeder Art und zwingen Sie Ihren Organismus nicht gegen die Gesetze der Natur.

Ihr Körper und Ihr Geist werden es Ihnen mit größerer Gesundheit, besserer Abwehrkraft danken und auch Konzentration, Optimismus und Freude am Leben werden steigen.

Und machen Sie sich bewusst, dass organische Krankheiten meist aus funktionellen Störungen entstehen und diese wiederum aus einem Zustand der Schwäche und somit eingeschränkter Reaktionsfähigkeit.



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