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Hippokrates von Kos - der Vater der Medizin

Hippokrates und die Medizin als Wissenschaft

Hippokrates war bereits zu seinen Lebzeiten berühmt. Da er als Erster das ärztliche Denken systematisierte, gilt er zu Recht als der Begründer und damit als Vater der Medizin. Die 2 Ärzteschulen von Kos und Knidos unterschieden sich in ihrem Medizinverständnis grundlegend.

Das Entstehen der Humoralpathologie

Hippokrates von Kos entwickelte die sogenannte Humoralpathologie und systematisierte damit erstmals das ärztlichen Denken. Er führte Krankheiten auf ein Ungleichgewicht der Humores - der 4 Säfte (Blut, Schleim, gelbe und schwarze Galle) - zurück.

Das Bestreben des Körpers dieses Ungleichgewicht auszugleichen und kranke Säfte auszuscheiden führt zu den Symptomen der Krankheit als Ausdruck einer zugrundeliegenden Harmoniestörung.
Diese Störung des Gleichgewicht zu korrigieren und den Körper in seinem Bemühen um Wiederherstellung von Gesundheit zu unterstützen ist die Aufgabe des knoischen Arztes.

Lebensumstellung, Diät, Arzneimittel, Laxantien (Abführmittel), Schröpfen, Aderlass und auch operative Eingriffe waren die therapeutischen Mittel mit denen der Arzt behandelte.

Humores, Temperament und Charakter

Hippokrates sah einen Zusammenhang zwischen dem Ungleichgewicht der Säfte und dem Temperament. Je nach Dominanz der 4 Säfte unterscheidet er Sanguiniker (die Kräfte des Blutes dominieren), Choleriker (gelbe Galle), Melancholiker (schwarze Galle) und Phlegmatiker (Phlegma oder Schleim im Vordergrund).
Damit war Hippokrates auch der Begründer der Temperamentenlehre.

Körperbau und die Typologie

Darüber hinaus sah Hippokrates auch Zusammenhänge von Körperbau und den Temperamenten. So war er auch der Begründer der Typologie und damit nicht nur der Vater der modernen Medizin, die damit das Konzept des schamanistischen Denkens verließ, sondern auch der erste wirklich ganzheitliche Arzt, der körperliche Krankheit, Typologie und Charakter zu einer Einheit verband und damit den Menschen als Ganzes sah.