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Kalte Hände und Füße

Kalte Hände und Kalte Füsse

Unser Organismus versucht, in möglichst jeder Situation seinen Gleichgewichtszustand beizubehalten. So ist er auch bestrebt, bei Temperaturschwankungen seinen Wärmehaushalt möglichst ausgeglichen zu halten. Um das zu erreichen, ziehen sich bei Kälte die Blutgefäße zusammen, um so Wärmeverluste zu vermeiden, und umgekehrt erweitern sie sich bei Wärme.

Besonders betroffen sind davon Hände und Füße, deren Finger und Zehen wie die Kühlrippen bei einem Motor einen schnellen Temperaturausgleich bewirken. So ist es völlig natürlich, dass Hände und Füße kalt werden, doch sollten sie nicht in warmer Umgebung kalt bleiben. Einer der Faktoren, der diese Fehlregulation mitbewirkt, ist das zu geringe Gefäßtraining an frischer Luft und die dadurch entstehende schlechte Durchblutung und Mikrozirkulation.

Diese Reaktionsträgheit kann auch nicht wettgemacht werden durch warme Kleidung, denn so sind die kalten Extremitäten nicht aufzuheizen. Der Körper muss die Kleider wärmen, nicht die Kleider den Körper.

Um Hände und Füße warm zu bekommen, wirkt neben Regulierung der Verdauung, Arm- und Fußwechselbädern und dem Trockenbürsten besonders das ansteigende Fußbad nach Schiele und das Rumpfreibebad nach Kuhne. Davon demnächst.