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Misstöne

Verstimmt durch Misstöne

Die Umwelt ist lauter geworden, und neben der Nase wird auch das Ohr zunehmend belästigt. Zum Verkehrslärm, dem man kaum mehr entkommen kann, gesellt sich noch der Freizeitlärm, dem immer weniger Grenzen gesetzt werden.

Neben dem Auto haben Lautsprecher beinahe jeden Raum erobert, und Radio wie Fernseher werden fast schon gewohnheitsmäßig angedreht.

Die Lautstärke ist mit Sicherheit ein Hauptfaktor der Lärmschädigung. Nicht nur das Gehör ermüdet, der gesamte Organismus leidet unter lauten Schallwellen, die den Körper über längere Zeit treffen. Die Blutgefäße werden enger, Blutdruck und Puls ändern sich, und sogar Muskelspannungen und die Verdauungstätigkeit werden negativ beeinflusst. Ab einem gewissen Lärmpegel werden im Körper Stresshormone freigesetzt.

Doch der Körper reagiert auch dann, wenn er bei normaler Lautstärke „dauerberieselt“ wird! So kann auch leise Hintergrundmusik bereits nervös und gereizt machen, besonders, wenn man sich auf etwas konzentrieren sollte. Ist man besonders sensibel, kann auch eine leise aber andauernde Geräuschkulisse zu Konzentrationsschwierigkeiten führen.

Gehen Sie mit Ihrem Gehör und Ihrer Psyche besser um. Wenn Sie gerne laute Musik hören, grenzen Sie die Zeitdauer ein und gönnen Sie sich danach zur Erholung für Ihr Innenohr eine zwölfstündige Lärmpause.

Lassen Sie auch leise Musik nicht zur Geräuschkulisse werden, denn diese stört, ohne dass Sie es merken Ihre Erholungsfähigkeit!

Ihre Psyche braucht Zeiten der Ruhe. Schalten Sie selbst ab und tun Sie das auch dann und wann bei Ihrem Rundfunkgerät. Denn sonst wird der Ton zum Misston, und mit Ihrem Ohr stumpfen auch Sie selbst ab.

Ein biologisches Grundgesetz heißt: Schwache Reize regen die Lebenstätigkeit an, mittelstarke fördern sie – und stärkste heben sie auf!