Fibonacci - das Maß der Natur

Das mathematische Maß der Natur

Das mathematische Maß des goldenen Schnittes findet sich nicht nur seit Jahrhunderten in der Kunst und Architektur, sondern seit Anbeginn der Evolution in der Natur, in den Harmonien der Musik und in den Proportionen des Menschen.

Leonardo da Pisa, genannt Fibonacci, hat diese wundervolle Zahlenbeziehung entdeckt, die die Strukturen der Natur bestimmt und Wachstumsprogression und Wachstumsproportion mathematisch beschreibt.

Ich habe über dieses Maß - das goldene Verhältnis - mittels einer Phi Matrix besonders sensitive Bereiche gefunden. In den proportionalen Harmonien der Anatomie verbirgt sich zum Beispiel die funktionelle Hierarchie der Zähne.

Besonderen Stellenwert haben dabei die Eckzähne - das entspricht der bekannten Bedeutung der Eckzahnführung. Noch weitgehend unbekannt jedoch ist als zentraler Schlüsselzahn der Zahn Nummer 6. Dieser Mahlzahn - ein Molar - ist die Schlüsselstelle der sogenannten Myozentrik, denn er vereint in einem funktionell idealen Biss alle Muskelvektoren und muskulären Summenkräfte auf sich. Fehlt er, ist der Grundstein zu einer CMD - der cranio mandibulären Dysfunktion (TMD temporo-mandibular-disorders) gelegt.

"Die Götter geometrisieren"

Sehen Sie selbst, wie sich diese Stellen über die goldenen Proportionen der göttlichen Mathematik entschlüsseln. Mit den Worten von Novalis: "Die Götter geometrisieren."

Diese natürlichen Wachsumsprogressionen haben mich auch zur Erkenntnis neuer Akupunkturpunkte und Akupunkturlinien geführt.

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Leonardo da Pisa

Fibonacci Matrix

Goldener Schnitt

Genau zwischen dem 5. und 6. Zahn verläuft die goldene Linie maximaler Belastung und hinter dem 7er. Sie deutet damit einen neuen Schritt in unserer Entwicklung an, den Weisheitszahn.